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Dauerausstellung Liechtensteinisches PostMuseum

Kleine Kunstwerke und begehrte Sammelobjekte – Entdecken Sie die einzigartigen Briefmarken und die Postgeschichte des Fürstentums Liechtenstein

Original und digital: Das Liechtensteinische PostMuseum zeigt Ihnen sämtliche liechtensteinischen Briefmarken in allen Details. Weitere Exponate und Dokumente geben Einblicke in die Entwicklung des Postwesens seit dem 15. Jahrhundert.

Seit 1912 gibt Liechtenstein eigene Briefmarken aus. Durch künstlerische Gestaltung und aufwändige Produktionsverfahren haben sie bis heute einen besonderen Stellenwert in der Welt der Philatelie. Ein Grossteil von ihnen wird in der Dauerausstellung gezeigt. 

Bereits im 15. Jahrhundert führte der Weg des „Lindauer Boten“ zwischen Lindau am Bodensee und Mailand durch das heutige Liechtenstein. Er wird in einer interaktiven Präsentation nachgezeichnet.

Das Liechtensteinische PostMuseum vermittelt einen repräsentativen Querschnitt durch die gesamte Philatelie des Fürstentums Liechtenstein. Original-Entwürfe der Briefmarken-Gestalter sowie Druckplatten und Druckbögen zeigen den Entstehungsprozess bis zur fertigen Briefmarke.

Impression aus dem Postmuseum

Impression aus dem Postmuseum

Impression aus dem Postmuseum

Exquisite Ausgaben für Sammler auf der ganzen Welt

Dabei kommen regelmässig aussergewöhnliche Produktions- und Verarbeitungsverfahren zum Einsatz. So wirken Motive durch Laser-Cut wie ein Scherenschnitt und anlässlich des 300-Jahre-Jubiläums von Liechtenstein im Jahr 2019 erschien erstmals eine gestickte Briefmarke. Kollektionsbögen mit mehreren Motiven erscheinen zwei Mal jährlich. Durch diese hochwertige Gestaltung sind die liechtensteinischen Briefmarken bei Besuchern als Geschenke und Reiseandenken überaus begehrt.

Vollständiger Bestand seit 1912

Liechtenstein gibt seit 1912 eigene Briefmarken aus. Der Entwurf für die allererste liechtensteinische Briefmarke kann in der Liechtensteinischen SchatzKammer bewundert werden. Er stammt von Koloman Moser, einem der Mitbegründer der Wiener Secession und der Wiener Werkstätten.

Das Liechtensteinische PostMuseum verfügt über alle Briefmarken, die von der liechtensteinischen Post herausgegeben wurden. Aufgrund des Umfangs können sie nur auszugsweise gezeigt werden, den Gesamtüberblick verschafft Ihnen der Online-Briefmarkenkatalog.

Alle Briefmarken auf einen Klick – Digitaler Briefmarkenkatalog

Die Digitalisierung macht Wissen auf einfache Weise zugänglich und sie baut eine Brücke zur nächsten Generation. Das Liechtensteinische PostMuseum hat daher alle liechtensteinischen Briefmarken in einem Online-Briefmarkenkatalog aufbereitet. Die aussergewöhnliche Gestaltung und die anerkannt hohe Qualität der liechtensteinischen Briefmarken können so weltweit studiert und bewundert werden.

Der elektronische Briefmarkenkatalog wird laufend mit den neusten Exemplaren der Philatelie Liechtenstein ergänzt. Hier geht es zum Liechtensteiner Briefmarkenkatalog

Das Liechtensteinische PostMuseum bietet Ihnen die Möglichkeit, in einem digitalen Katalog der liechtensteinischen Briefmarken zu stöbern – vor Ort im Museum oder von Zuhause am Bildschirm.

Impression aus dem Liechtensteinischen PostMuseum

Interaktive Zeitreise

Der „Lindauer Bote“ war eine regelmässige Verbindung von Lindau am Bodensee über das heutige Liechtenstein nach Mailand. Bis 1826 verkehrte er wöchentlich und transportierte Post, Güter und Personen. Ulrich Fugger aus der Augsburger Kaufmanns-Familie nutzte seine Dienste ebenso wie Johann Wolfgang von Goethe auf einer seiner Italienischen Reisen. Im Liechtensteinischen PostMuseum werden der Weg des Lindauer Boten und ausgewählte Stationen in einer interaktiven Präsentation erlebbar.

Impression aus dem Liechtensteinischen PostMuseum

Das Liechtensteinische PostMuseum nimmt Sie mit dem Lindauer Boten mit auf eine digitale Reise von Lindau nach Mailand.