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Johannes Troyer als Briefmarkengestalter

Es begrüsst Sie Prof. Dr. Rainer Vollkommer, Direktor des Liechtensteinischen LandesMuse-ums. Lic. phil. Christof Kübler Mitglied des Stiftungsrates des Liechtensteinischen Landes-Museums spricht die Grussworte. Caroline Hilty, MA & lic. phil. Donat Büchel Co-Kuratorn der Ausstellung führen in das Thema ein.

 

Der Bildhauer, Grafiker und Maler Johannes Troyer (1902–1969) aus Österreich besucht die Kunstgewerbeschule Innsbruck und absolviert Studien an Kunsthochschulen in München und Wien. Nach dem Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland 1938 emigriert er mit seiner jüdisch stämmigen Frau sowie seiner Mutter nach Liechtenstein. Bis zu ihrer Auswanderung in die USA 1949 leben sie in Vaduz. Troyer prägt in dieser Zeit die liechtensteinische Philatelie massgeblich, gestaltet er doch mehr als die Hälfte der zwischen 1939 und 1949 insgesamt ausgegebenen 113 Briefmarken. Die Sammlung des Liechtensteinischen LandesMuseums enthält die Originalentwürfe zu diesen Briefmarken so-wie von Troyer geschaffene Skizzen und Vorentwürfe. Mit dieser Sonderausstellung im Liechtensteinischen PostMuseum erinnert das Liechtensteinische LandesMuseum an das Briefmarkenschaffen des vor 120 Jahren geborenen Johannes Troyer, der 1962 aus den USA nach Österreich zurückkehrt und 1969 in Innsbruck stirbt.

28.9.2022 – 28.9.2022
18 - 19 Uhr
Liechtensteinisches LandesMuseum