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Sonderausstellung

Eugen Zotow als Briefmarkengestalter

9.11.2017 – 15.4.2018
LandesMuseum
Der Maler, Grafiker und Fotograf Eugen Zotow (1881–1953) stammte aus Charkow in der heutigen Ukraine (damals russisches Zarenreich), wo er als Ivan Grigorjewitsch Miassojedoff geboren wurde. Ab 1921 lebte er im Exil, von 1938 bis 1953 unter dem Namen Eugen Zotow im Fürstentum Liechtenstein. Seinen Lebensunterhalt musste er in Liechtenstein mit seiner Kunst verdienen. Er schuf Porträts, Blumenstillleben und Landschaften. Zudem entwarf er zwölf liechtensteinische Briefmarken.

Das Liechtensteinische Landesmuseum ist im Besitz der meisten Originalentwürfe zu diesen Briefmarken sowie etlicher weiterer, nicht umgesetzter Entwürfe. Einige dieser Werke sind als Schenkung von Adulf Peter Goop an das Land Liechtenstein im Jahre 2010 in die Sammlung des Landesmuseums gelangt. Anlass für diese Retrospektive ist das 25-jährige Jubiläum der Prof. Eugen Zotow-Ivan Miassojedoff-Stiftung. Mit der Ausstellung soll zudem Adulf Peter Goop gewürdigt werden, den eine Freundschaft mit Eugen Zotow verband und der sich um dessen Nachlass sowie die Erforschung Eugen Zotows verdient gemacht hat.

    
Fertigstellung des Binnenkanals 1943. Umbrechen des Bodens. Originalentwurf.
© Liechensteinisches Landesmuseum (Foto: Sven Beham) 
 Fertigstellung des Binnenkanals 1943. Baggerarbeiten am Kanal. Originalentwurf.
© Liechensteinisches Landesmuseum (Foto: Sven Beham)
 
    
    
Huldigung für Fürst Franz Josef II. 1939. Huldigung für Fürst Anton Florian vor der Burg Vaduz 1718. Vorentwurf. © Liechensteinisches Landesmuseum (Foto: Sven Beham)  600. Jahrestag der Gebietsteilung zwischen den Grafen von Montfort-Werdenberg und den Grafen von Sargans 1942. Erweiterung der Burg Vaduz. Originalentwurf. © Liechensteinisches Landesmuseum (Foto: Sven Beham)  
    
    
600. Jahrestag der Gebietsteilung zwischen den Grafen von Montfort-Werdenberg und den Grafen von Sargans 1942. Erweiterung der Burg Vaduz. Tuschzeichnung. © Liechensteinisches Landesmuseum (Foto: Sven Beham)