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Sonderausstellung

Hannes Schmid - Concerned Photography

21.9.2017 – 4.2.2018
LandesMuseum

Bilder haben die Macht, politische und gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen, indem sie der Welt die Wirklichkeit und verborgene Lügen zeigen. In der Ausstellung «Hannes Schmid – Concerned Photography» mit Werken des international bekannten und erfolgreichen Schweizer Fotokünstlers, Filmemachers und Malers Hannes Schmid werden wir Zeugen von dessen fotografischem Wirken in Kambodscha. Er dokumentiert das Leben und die Lebensumstände der Menschen in Kambodscha, die ihn zutiefst berührt haben, seit er sie zum ersten Mal traf. Ähnlich wie Dorothea Lange, eine fu?r ihre Portraits von Armen und Vergessenen bekannte Fotografin, gibt Hannes Schmid der Wahrheit von Armut und Korruption in einem von politischer Instabilität und andauernden Sicherheitsrisiken beeinträchtigten Land ein Gesicht.

Als leidenschaftlicher Künstler begann er die Realität fu?r die Menschen, die sein Herz berührt hatten, neu zu gestalten. Mit «Smiling Gecko», wahrscheinlich eines der umfangreichsten sich weiterentwickelnden Kunstprojekte, erreicht Hannes Schmid einen neuen Level auf der Suche nach dem «Nicht-Wegschauen». Mit Top-Unterstu?tzung aus den verschiedensten Branchen und mit einem immer neugierigen Publikum zeigt er uns, dass Veränderungen möglich sind, wenn viele Hände dazu beitragen, sei es mit Fotografie, Architektur, Landwirtschaft, Zimmerei, Bildung, Ökotourismus oder einfach nur durch Verständnis und Anteilnahme. In diesem Sinne gibt uns Hannes Schmid die Möglichkeit, unser Wohlbefinden inmitten der rauen Wirklichkeit Kambodschas zu entdecken und dadurch auch die Hoffnung auf Erneuerung und die Chance, uns und unsere Werte im Wirrwarr von unendlichen Möglichkeiten neu zu definieren. Leitlinie ist für Hannes Schmid dabei folgende Aussage des Fotojournalisten und Gründers des Internationalen Zentrums der Photographie (ICP), Cornell Capa: «Fotografie ist nachweislich die zeitgenössischste aller Kunstformen. Sie ist die wichtigste, effektivste und universellste Art der Vermittlung von Fakten und Ideen zwischen Völkern und Nationen.»