Die Ära Napoleons im Spiegel seiner Medaillen

Napoleon Bonaparte (1769–1821) setzte schon als junger General 1796/1797 erstmals Medaillen ein, um sich als Sieger in Schlachten und Bringer von Frieden zu feiern und damit für seine Person werbende Ereignisse zu verewigen. Seine Medaillen bilden das Zeitgeschehen während seines Aufstiegs und seiner Herrschaft zwischen 1796/1797 und 1815 ab. Nach dem Fall Napoleons wurde ein besonderer Koffer, der alle seine Medaillen beinhaltet, hergestellt. Er wurde damals als wertvolles Souvenir an einen Engländer verkauft. Listen der Medaillen wurden in der Münz- und Medaillenprägeanstalt in Paris erstellt, um weitere „Souvenirs“ zu verkaufen, doch wurde dieser Plan schnell aufgegeben, weil der nun regierende König Ludwig XVIII. natürlich nicht weiter Napoleon verherrlichen wollte. Dieser einmalige Koffer mit all den geprägten Medaillen wird in der Ausstellung „Die Ära Napoleons im Spiegel seiner Medaillen“ erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Die Medaillen lassen die grossen Stationen Napoleons Revue passieren und zeigen, wie Napoleon Europa veränderte.

In diesem wichtigen Zeitabschnitt wurde das Fürstentum Liechtenstein im Jahre 1806 ein souveräner Staat im Rheinbund und blieb es auch nach dem Wiener Kongress 1815 im Deutschen Bund durch erneute Bestätigung der Souveränität. Diese wichtigen Etappen in der Geschichte Liechtensteins zeigt die Ausstellung über die Medaillen aus der Sammlung von Dr. Lothar Hardt, über wichtige Dokumente und Militaria von Liechtenstein. The Princely Collections, Vaduz–Vienna, über aus verschiedensten Steinsorten kunstvoll gefertigte Skulpturen aus einer Privatsammlung und über Exponate des Liechtensteinischen Landesmuseums. Vier besondere Fotos der 2013 nachgespielten Leipziger Völkerschlacht von 1813, aufgenommen durch den bekannten Fotografen Olaf Martens, umrahmen in eindrücklicher Weise die Ausstellung.

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