RÜCKSCHAU & FOTOGALERIE

 



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Sonderausstellung  vom 30. Oktober 2008 bis 22. März 2009





Die bekannteste Methode, Fotos zu manipulieren, ist der direkte Eingriff in das Bildmaterial. Vor allem totalitäre Systeme nutzen bis heute diese Methode. "D wie Damnatio memoriae" bedeutet im klassischen Verständnis, die Erinnerung an bereits verstorbene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auszulöschen. Die Ausstellung zeigt, wie missliebig gewordene und in Ungnade gefallene Personen aus vorhandenem Bildmaterial entfernt und so aus der geschichtlichen Erinnerung gestrichen werden.

Schere und Retuschepinsel sind heute längst überholt. Die modernen technischen Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitung lassen eine Unterscheidung von authentischem und bearbeitetem Bild nicht mehr zu. "Z wie Zukunft" zeigt, wie neue virtuelle Realitäten entstehen.

Bilder lügen auch durch Informationen zum Bild: "B wie Born" rollt einen der spektakulärsten Fälle von Fäl­schung im Fernsehen auf. Mangelhafte journalistische Sorgfalt ermöglichte dem freiberuflich arbeitenden Journalisten Michael Born, Magazinbeiträge mit gestellten Szenen bei verschiedenen Sendern zu platzieren. Nicht die Bilder allein, sondern erst die begleitende Kommentierung machten die Beiträge zur Lüge.

Ein weiteres Grundmuster ist die "Lüge mit Bildern", die geschickte und manipulative Zusammenstellung von Einzelbildern. "F wie Führermythos" zeigt am Beispiel des "Führers" Adolf Hitler die Inszenierung einer Person zum fast übernatürlichen Wesen der "Vorsehung".

Jeder "Fall" der Ausstellung wird in seinem spezifischen historischen Kontext erläutert. Wesentliche Rollen spielen technische Umsetzung, Entlarvung und Rezeption der Lügengeschichten. Ziel ist, den Besucher zu kritischem Umgang mit Bildern anzuregen. Dies ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn. Die Wanderausstellung wird mit finanzieller Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung realisiert.



Zur Ausstellung ist ein reich illustriertes Buch erschienen: Bilder, die lügen. Begleitbuch zur Ausstellung. Hg. Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Bonn, 3. Aufl. 2003 (ISBN 3-416-02902-X)


Das Bild zeigt einen irakischen Soldaten umgeben von amerikanischen Soldaten, im Irak-Krieg 2003.
Foto: AP Photo/Itsuo Inouye Montage: Ursula Dahmen/Der Tagesspiegel

 



Der 'Objektiv' Redaktionsraum für Gruppenarbeiten,  im Kontext zu der Sonderausstellung.
Die Bildagentur Keystone stellt Ihre Online-Bilddatenbank mit aktuellsten Presse- & Themenbildern aus der ganzen Welt zu Verfügung.


Das Landesmuseum bietet für Schulklassen spannende, interaktive Führungen durch das Thema der Sonderausstellung


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Musik aus Barock und Klassik
für Flöte, Oboe, Fagott, Streicher und Basso Continuo
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Sonderausstellung:
"Tatort LandesMuseum"
75 Jahre Landespolizei in Liechtenstein

7. Mai 2008 bis 05. Oktober 2008
Von Verkehrsunfällen und Straftaten.
Mit dem "Fürstlich Liechtensteinischen Sicherheitskorps" und der Gewährleistung von Ruhe, Ordnung und Sicherheit hat im Jahr 1932/1933 alles begonnen. Heute, 75 Jahre später, feiert die Landespolizei des Fürstentums Liechtenstein ihr Jubiläum und stellt in einer Ausstellung interessante Kriminalfälle im Liechtensteinischen Landesmuseum aus.






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MATTA-BOTE

BRONZESTELE VON HERBERT FRITSCH

Der Matta-Bote - eine Bronzeplastik des Künstlers Herbert Fritsch (1945 bis 2007)
ist in den Jahren 2006 / 2007entstanden, eigens geschaffen für den Standort vor
dem Liechtensteinischen Landesmuseum in Vaduz.

Er basiert auf einem bedeutenden archäologischen Fund aus
dem Jahre 1958 auf
dem Gebiet des Fürstentums Liechtenstein,
dem latènezeitlichen Eisenschwert
von der Alpe Matta, oberhalb
von Malbun.

Die Bronzestele - ein Auftragswerk an den Künstler Herbert Fritsch -ist eine Schenkung der
Martin Hilti Familienstiftung an dasLiechtensteinische Landesmuseum Vaduz.

"Der Matta-Bote ist ein Zeichen auf dem Vorplatz des Museums, der

das Alte mit dem Neuen, das Historische mit dem Gegenwärtigen in

Beziehung bringen soll. Er möchte das Interesse der Besucher und

Besucherinnen wecken und sie in die Ausstellung führen."

Herbert Fritsch, 2005

Die Projekt-Ausstellung hier im Foyer des Liechtensteinischen Landesmuseums zeigt Skizzen, Studien und Kleinbronzen desKünstlers Herbert Fritsch zum Projekt der MATTA-BOTE, von der Idee bis zur sechs Meter hohen Bronzeplastik auf dem Vorplatz des Museums.

Das Original-Schwert, mit dessen Botschaft sich Herbert Fritsch intensiv auseinander gesetzt hat, ist ebenfalls in dieser Ausstellung zu sehen.

 Das Landesmuseum ist der Martin Hilti Familienstiftung für diese ausserordentliche Schenkung dankbar verbunden.


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