

RÜCKSCHAU & FOTOGALERIE












Die Ausstellung „Bevor die Römer kamen – Späte Kelten
am Bodensee“ widmet sich der letzten Phase der jüngeren Eisenzeit
(150–15 v. Chr.) in der Nordostschweiz, dem heutigen Liechtenstein und
dem angrenzenden Ausland. Themen der Ausstellung sind Siedlungen,
Wirtschaft, Religion, Tod und Bestattungssitten sowie das Ende der
keltischen Eigenständigkeit. Als Prunkstücke der Ausstellung sind
wertvolle Kultgegenstände wie etwa die Votivfiguren Balzers, das
Eberfigürchen von Altenburg, Teile des Hortfundes von Bad Buchau-Kappel
und der Silberschatz von Lauterach zu sehen Kontakte zum aufstrebenden
römischen Reich werden durch Importfunde aus dem Mittelmeerraum, wie
Weinamphoren, Griffel aus Elfenbein sowie blaue Schminke bezeugt.
Die kürzlich entdeckten Funde aus dem Gebiet des Septimerpasses im
heutigen Kanton Graubünden, die zweifellos vom Alpenfeldzug um 16/15 v.
Chr. unter Drusus und Tiberius, den Stiefsöhnen Kaiser Augustus,
stammen, veranschaulichen das Ende der eisenzeitlichen Epoche im
Bodenseeraum.
In Zusammenarbeit mit der Landesarchäologie des Fürstentums
Liechtenstein wird die Ausstellung im Landesmuseum durch ein sog.
Liechtenstein-Fenster bereichert. In dieser kleinen Sonderschau wird
ein Querschnitt von Objekten aus der gesamten Eisenzeit in unserem Land
präsentiert. Es wird dabei die Gelegenheit genützt, neue Fundorte dieser
Epoche erstmalig der Öffentlichkeit vorzustellen: u. a. Balzers-Rietle
und Triesen-Meierhof.Ebenso wird in Kooperation mit dem Schulamt des
Fürstentums Liechtenstein der Ausstellung ein eigener
museumspädagogischer Bereich angegliedert, in dem ein neues Lehrmittel
für die Primarschule vorgestellt wird.
Die Sonderausstellung dauert bis Sonntag, 16. Januar 2011.












Orte der Verwahrung. Die innere
Organisation von Gefängnissen, Hospitälern und Klöstern seit dem
Spätmittelalter.
Hg. v. Gerhard Ammerer et. al. Leipziger Universitätsverlag und Akad.
Verlagsanstalt AVA, Leipzig 2010. ISBN 978-3-86583-356-3
Präsentiert am 30. März im Liechtensteinischen Landesmuseum, in dessen
Gebäulichkeiten im 19. Jahrhundert während mehrerer Jahre das
Untersuchungsgefängnis untergebracht war.


Zur
Ausstellung:
1827 begann Johann Ludwig (Louis) Bleuler mit
seinem künstlerischen Hauptwerk „Les vues les plus pittoresques des
Bords du Rhin“ – Der Rhein von den Quellen bis zur Mündung. Die
Gesamtausgabe dieses imposanten Werks mit insgesamt achtzig Ansichten
(Gouachen und Aquatintablättern) entstand in den Jahren 1827 bis
1842/43.
Louis Bleuler nimmt den Betrachter mit auf eine Reise entlang des Rheins
von den Quellen des Vorder- und Hinterrheins durch Graubünden,
Liechtenstein, das Rheintal bis zum Bodensee und über Schaffhausen und
Basel weiter nach Deutschland und die Niederlande bis zur Mündung in die
Nordsee. Bleulers Vedutenwerk in herrlichem, stimmungsvollem Kolorit
zählt zu den kostspieligsten druckgraphischen Arbeiten, welche den Rhein
thematisieren.
Die Ausstellung zeigt ausgewählte Gouachen aus der Sammlung Adulf Peter
Goop, Vaduz.
  




 


Zu den Jahresrückblicken:
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